Brauche ich als Schüler oder Student schon eigene Versicherungen?
Oft nicht. Häufig bist du noch bei deinen Eltern mitversichert – sozusagen im „Familien-Abo“. Ob das so ist, hängt davon ab, ob du noch bei ihnen wohnst oder schon eigenes Geld verdienst.
Kann die Versicherung auch mal nichts zahlen?
Oh ja! Wenn du dich nicht an die Regeln hältst. Beispiel: Du gehst aus dem Haus und lässt die Wohnungstür sperrangelweit offen. Dann sagt die Versicherung: „Sorry, dein Fehler.“ – und du gehst leer aus.
Was steht in der Versicherungspolizze?
Kurz gesagt: alles. Von den Leistungen bis zu den Regeln. Lies das Ding genau durch – sonst bist du überrascht wie bei den AGBs, wenn du plötzlich zustimmst, dass deine Daten an den Mars geschickt werden.
Was ist ein Selbstbehalt?
Das ist dein „Eigenanteil“. Beispiel: Schaden 1.000 €, Selbstbehalt 100 € → die zahlst du, den Rest übernimmt die Versicherung. Nervig, aber besser als alles selbst zu zahlen.
Worauf sollte ich achten, wenn ich eine Versicherung auswähle?
Nicht nur aufs Preisschild! Manchmal ist die billigste Versicherung wie ein Schirm aus Papier – hübsch, aber im Regen nutzlos. Lieber auf die Leistungen schauen: Was genau ist abgedeckt, was nicht?
Was sind eigentlich Versicherungsbeiträge bzw. Prämien?
Das sind die monatlichen „Mitgliedsgebühren“ fürs Sicherheitsnetz. Ohne die läuft nix. Vergleich’s mit Netflix: nur wer zahlt, darf im Ernstfall auf Play drücken.
Welche freiwilligen Versicherungen sind beliebt?
Die Haushaltsversicherung (falls mal jemand deine Bude leer räumt), die Rechtsschutzversicherung (falls du vor Gericht landest), die Lebensversicherung (für dich & deine Familie) oder die Reiseversicherung (weil Koffer verschwinden gern am Flughafen). Außerdem gibt’s noch private Kranken- und Unfallversicherungen für die Extraportion Sicherheit.
Was zahlt die KFZ-Haftpflicht – und was nicht?
Sie springt ein, wenn du andere „rammst“ – also Schäden bei anderen Leuten. Dein eigenes Auto bleibt aber auf der Strecke. Dafür brauchst du die Kasko, quasi den „VIP-Schutz“ für dein eigenes Gefährt.
Was gehört zu den Pflichtversicherungen?
Ganz vorne dabei: die Sozialversicherung – die rettet dich, wenn du krank wirst, einen Unfall hast oder später in Pension gehst. Und wenn du ein Auto, Motorrad oder Moped hast, kommst du um die KFZ-Haftpflicht nicht herum.
Welche Arten von Versicherungen gibt es?
Es gibt die Pflichtdinger (die du haben musst, egal ob du Lust hast oder nicht) – wie Sozialversicherung oder KFZ-Haftpflicht. Und dann die Kür: freiwillige Versicherungen, die du dir aussuchen kannst, wie z. B. Haushaltsversicherung oder Reiseversicherung.
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