Wann bekomm ich das Arbeitszeugnis eigentlich?
Normalerweise, wenn du das Unternehmen verlässt. Aber du kannst auch ein Zwischenzeugnis verlangen – zum Beispiel, wenn du dich im selben Unternehmen für eine andere Stelle bewirbst. #Karrieremove 🚀
Bekomm ich auch eins, wenn ich nur kurz dort war?
Klar! Selbst wenn’s nur ein Sommerjob oder Ferialpraktikum war – du hast gearbeitet, also kannst du ein Zeugnis verlangen.
Was ist der Unterschied zur Arbeitsbestätigung?
Die Arbeitsbestätigung brauchst du nicht für Bewerbungen, sondern für Behörden. Da steht nur: „Ja, die Person arbeitet (oder arbeitete) hier.“
Muss mir mein Arbeitgeber ein qualifiziertes Zeugnis geben?
Leider nein. Nur das einfache ist Pflicht. Das qualifizierte – also das mit Bewertung – ist freiwillig. Aber hey: Fragen kostet nichts! Und bringt dir bei Bewerbungen echt mehr. 😉
Was meinen die mit „zwischen den Zeilen lesen“?
Na, wenn da steht: „Sie hat sich stets bemüht…“ – klingt nett, oder? Ist aber Chefsprache für „War bemüht, hat’s aber nicht ganz geschafft“. Viel besser wär: „Hat unsere Erwartungen übertroffen.“ 🚀
Dürfen im Zeugnis auch negative Dinge stehen?
Nein, das ist tabu. Ein Arbeitszeugnis muss positiv formuliert sein. Aber Achtung: Freundlich heißt nicht automatisch gut – manchmal steckt die Kritik zwischen den Zeilen.
Wer schreibt das eigentlich?
Dein Chef. Der kann entscheiden, was genau reinkommt, allerdings nur Gutes. Also nix mit „hat dauernd verschlafen“. 😅
Gibt’s verschiedene Arten davon?
Ja, zwei: 👉 einfaches Arbeitszeugnis: da stehen nur Fakten drin (Name, Dauer, Aufgaben) 👉 qualifiziertes Arbeitszeugnis: da geht’s auch um deine Motivation, Stärken, Leistung – das volle Programm
Wozu brauch ich das überhaupt?
Weil du damit bei der nächsten Bewerbung punkten kannst. Dein zukünftiger Chef sieht gleich: Ah, die oder der weiß, wie der Hase läuft! 🐇
Bekomm ich das automatisch?
Nope. Musst du selber anfordern – und zwar immer dann, wenn du bei dem Unternehmen aufhörst zu arbeiten.
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